Wie der Herr, so´s Gscherr: cool, entspannt und cosmopolitisch

Veröffentlicht von Pedi am

Puh! Was eine Reise! Sieben Stunden Fahrt, alleine, ist schon anstrengend, besonders wenn es um München herum geht. Unsere Hunde-Omi, Neli, hatten wir zuhause gelassen, da ihre Herzrhytmusstörungen ihr gerade arg zu schaffen machen. Also haben Pudelchen und ich uns daran gemacht die Kilometer bis zum Wohnort von Katharina von der Leyen Stück für Stück abzuknabbern. Als wir dann endlich fast an der Österreichischen Grenze waren, wurde unsere Mühe reichlich belohnt, denn wir waren im Hundeparadies gelandet!

Eine ganze Meute der unterschiedlichsten Hunde empfing uns am Zaun. Locke hatte erstmal eine gehörige Portion Respekt. Aber entspannter hätte ein Zusammentreffen mit einer Hundefamilie nicht sein können. Als wir am Abendbrottisch sassen ist Locke schon mit der ganzen Truppe melden und bellen gewesen, als ob sie schon ewig dazu gehörte.

Dieses Gefühl habe ich auch von Katharina bekommen: als ob wir uns schon lange kennen. Wir hatten ein paar mal wegen Geschirr-, Halsband- und Leinen-Themen telefoniert und gemailt und die Sympathie war auf alle Fälle da. Aber das die Autorin eine derart zugängliche, entspannte, gastfreundliche, weltgewandte Person ist, hätte ich nicht gedacht. Ihre wunderbaren Hunde haben Locke und mich herzlich aufgenommen. Wie der Herr, so´s Gescherr.

Katharina bekommt von uns nicht nur den HundeNerd des Monats verliehen, sondern quasi den Award in Gold: „HundeNerd ausser Konkurrenz“! Wenn einer jeck nach Hunden ist, dann diese Frau! Ihren ersten Hund hatte sie im zarten Alter von fünf Jahren. Auch in ihren „Sturm und Drang Jahren“ war Katharina niemals ohne Hund. Respekt! In den Zeiten in denen ich seriös im Büro gearbeitet habe, habe ich mich nie getraut mir einen eigenen Hund zuzulegen.

Dementsprechend ist die 20-fache Autorin eine wandelnde Hunde-Enzyklopädie und im Gespräch eine echte Offenbarung. Die Themen gehen einem bei so Jemanden nicht aus. Mann, habe ich ein Glück, solche Menschen kennen lernen zu dürfen!

Am meisten Überrascht hat mich das Zusammenleben, die Art und Weise wie die Hunde miteinander umgehen, wie sie im Gruppenverband agieren. Jeder Hund hat seine Freiheit (die Tür zum großen Garten steht auf bis „Nacht“ angesagt ist), aber feste Strukturen und Rituale geben Halt. Ich habe das Gefühl gehabt, jeder Hund kann so sein wie er ist, und sich dabei frei entfalten. Jeder Einzelne der 9 von der Leyen-Hunde war gut drauf: schmusig zuweilen, lustig und auf Schabernack aus. Irgendeiner aus der Truppe hatte aus der Speisekammer eine große Salatgurke geklaut, die dann fair untereinander herumgereicht und bespielt wurde und dann auch tapfer aufgeteilt und gefressen wurde. Einfach toll zu sehen, wie so eine große Gruppe so friedfertig und respektvoll miteinander umgeht.

Leider musste ich am nächsten Tag wieder nach Hause und so trat ich gegen Mittag die lange Fahrt an. Meine Gedanken sind immer noch bei der wunderbaren Truppe und bei der HundeNerd ausser Konkurrenz, the one and only Katharina von der Leyen!   Danke für Alles!

HundeNerd ausser Konkurrenz


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