Hunde die schwimmen… oder auch nicht…

Veröffentlicht von Pedi am

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Selten haben Hunde so ausreichend Gelegenheit zu schwimmen, wie unsere. Wir leben etwa 500m Luftlinie vom Rhein entfernt. Unsere besten Freunde haben ein Schlauchboot, mit dem wir regelmäßig unterwegs sind…. letztens sogar ein paar Tage auf dem Main.

Der Main ist ein wirklich entspannter Fluss, denn die Strömung ist sehr langsam und es ist kaum Bootsbetrieb. In den paar Tagen in denen wir die Bootswanderung auf dem Main gemacht haben, sahen wir unzählige Milane und andere Raubvögel, eine Ringelnatter auf dem Wasser, eine Bisamratte und sogar einen Eisvogel. Unsere Ornithologin, Locke, kam auch voll auf ihre Kosten, denn Enten, Gänse und Schwäne galt es ausgiebig zu betrachten.

Wir Menschen waren eigentlich mehr nass als trocken, denn es war heiss und das Wasser des Mains sauber und kühl. Die Tage auf dem Main wären ein Fest gewesen für schwimmende Hunde. …

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Während der Bootsfahrt haben wir darauf geachtet, dass Schatten, Trinkwasser und eine „Klimaanlage“ – also ein nasses Handtuch – für unsere Seniorin, Neli, vorhanden war. Beim gemütlichen tuckern konnten die Hunde sich wunderbar locker machen und haben auf dem „Wellness-Deck“ wie wir es nennen, weich liegen können und die Landschaft an sich vorbei ziehen lassen.

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Kleine Notiz am Rande: wir haben für uns festgestellt, dass dieser Urlaub, obwohl wir noch keine ganze Woche weg waren, sehr „effektiv“ war: völlige Entspannung erreicht. Die Ruhe und das allumfassende Grün trug uns in eine Art Zeitlosigkeit. Ein Tag fühlte sich an wie eine Woche und am letzten Tag war mein Gehirn völlig leer.

Aber zurück zum Thema ´Hunde die schwimmen´: unzählige Blog-Artikel befassen sich mit dieser Thematik, es werden Tipps ohne Ende anhand gegeben und auf den Sozialen Medien gibt es keinen Mangel an Beweisen wie toll manche Hunde schwimmen.

Also, zum weiterlesen, hier eine kleine Link-Sammlung:
–  hier eine gute Übersicht, was zu bedenken ist
–  hier eine Anleitung, wie man den Hunden das Schwimmen nahe bringen kann
​-  wenn es dann zuviel des Guten war, droht die Gefahr der „Wasserrute“
​-  hier gibt es Accessoires zum Thema (Affiliate Link)
–  und hier die Realität! (sehr klasse geschrieben, unbedingt lesen)

​Ihr könnt Euch bestimmt lange denken, in welche Richtung unsere Zwei unterwegs sind. Dass die Hunde schwimmen scheint (für uns) eine Sache zu sein, das die Menschen gerne sehen würden. Wie die Hunde das sehen ist etwas ganz anderes.
Da Hunde ja auch nur Menschen sind, gibt es eben solche und solche. Manche sind die mega Sportler und schwimmen sicher und schnell. Andere planschen ein bisschen und es gibt auch welche, die gar nicht in die Nähe von Gewässern gehen. Die Bandbreite ist groß und nur weil ein Hund ein Hund ist, heisst das noch lange nicht, dass er, wie in der Idealvorstellung, sich furchtlos in die Fluten wirft um das Dummy zu apportieren.

Video: Affiliate Marketing für Hundeshop.de

So, wie hier zu sehen, bei unserer Urlaubsbekanntschaft, Labradorin „Akira“, die mit der Hurtta Life Savior Schwimmweste (Affiliate Link) unterwegs ist. In Gewässern, die mehr Strömung haben als der Main, bestimmt eine gute Idee, selbst für sichere Schwimmer. Die Farbe ist sehr auffällig und ein Sicherheitsmerkmal. Wer den Clip bis zum Ende schaut, kann sehen, wie gut (und schnell!) Akira mit dieser Weste schwimmen kann.

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Unsere Seniorin, Ex-Straßenhündin, Neli, tut (fast) alles für ein gutes Leckerli und so konnten wir sie denn auch überzeugen, dass schwimmen super für ihre alten Knochen ist. Die Ruffwear Schwimmweste Floatcoat (Affiliate Link) erleichtert das Ganze für Sie. Mittlerweile (nach unserem Urlaub) kann Neli auch ohne Weste schwimmen, aber man merkt, es gefällt ihr einfach besser mit dem zusätzlichen Auftrieb. Die Bewegungsfreiheit ist überhaupt nicht eingeschränkt und für Hunde, die keine Probleme haben, etwas über den Kopf gezogen zu bekommen, perfekt! Die Weste ist hervorragend gemacht und für unsere Arthrose-Maus ein kostbares Accessoire, das wir nicht mehr missen möchten.

Der Lockenhund allerdings stellt nochmal eine ganz andere Geschichte dar. Sie ist ja eigentlich ein „Wasserhund“, hat sogar Schwimmhäute zwischen den Zehen, aber so ganz verstanden hat sie Ihre Bestimmung, bzw. ihre Herkunft anscheinend noch nicht. Wasservögel bringen unsere Locke zwar schier um den Verstand, aber in die Fluten hechten um hinterher zu schwimmen, auf diese Idee ist sie noch nicht gekommen.

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Egal wie, der Sommer ist noch nicht vorbei und wir werden die heissen Tage nutzen, um mit Arthrose-Neli schwimmen zu gehen. Locke wird am Rand hin und her hopsen – maximal bis zu den Knien im Wasser – und sehnsüchtig den Enten hinterher schauen, wenn diese sich gemächlich in die Strömung begeben um dem starren Blick des Pudels zu entgleiten.In diesem Sinne, „Ahoi“ ihr Land- und Wasserratten! 


1 Kommentar

Jenny · 6. Oktober 2017 um 22:08

Hallo toller Artikel und sehr schöne Fotos.
wir haben auch 2 hunde einen rhodesian ridgeback und ein dogo beide extreme Wasserratten im sommer nicht zu halten 😀
mach weiter so.
lg

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