Das Geschirr

Das HundeNerd-Geschirr soll dem Hund die größtmögliche Freiheit bieten, dabei aber den Hund sicher und komfortabel halten. Der Hund soll sich frei fühlen, frei bewegen und sich sogar beim Tragen des Geschirrs entspannen können. Liegt der Hund z.B. auf der Seite, stören keine über den Rippen angebrachten Steckschliessen oder ähnliches.

Einer unserer Leitsprüche ist: „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“. Daher haben wir nur die Punkte an denen Druck auf den Körper einwirkt mit weichen Polstern versehen; diese Punkte werden durch Gurtband verbunden. 

Der 2. Rückengurt bringt Stabilität in die Konstruktion und verhindert, dass das Geschirr nach vorne verrutscht, wenn z.B. der Hund stehen bleibt und der Halter zieht weiter nach vorne. Weiterhin dient „die Bohne“, wie wir sie intern nennen, als Gelenk. Der Hund kann sich setzen oder legen, ohne vom Geschirr eingeengt zu werden. 

Das Geschirr soll relativ locker sitzen – überall sollte eine Handfläche einfach durchrutschen. Durch das zum Patent angemeldete Design bleibt das Geschirr dennoch dort wo es sein soll und verrutscht nur minimal. 

Der Anleinring ist knapp hinter dem Widerrist angebracht. Dieses stellt sicher, dass der Hund durch Zug an der Leine nicht aus dem Gleichgewicht gebracht wird, denn dort befindet sich der Schwerpunkt des caniden Körpers und einwirkende Kräfte können an dieser Stelle gut verarbeitet werden.

Das Brustpolster und das Bauchteil sind mit einem Expander verbunden, der sicher stellt, dass das Geschirr beim Schnüffeln nicht herunter baumelt. So kann der Hund auch nicht mit dem Vorderbeinen durch das Geschirr steigen.

Das Geschirr neu erfunden

Ein Geschirr, dass sich strikt nach der Anatomie des Hundes richtet um dem Hund die größtmögliche Bewegungsfreiheit und den besten Tragekomfort zu bieten. Der Druck wird über die größten und stabilsten Knochen abgeleitet, sodass selbst bei stark ziehenden Hunden keine Verletzungen entstehen können.

Zusammen mit Tierärzten, Physiotherapeuten und Osteopathen entwickelt

Es befinden sich keine Steckschliessen auf den empfindlichen Rippen und alle Gurtband-Arretierungen sind weich gepolstert. Der Hund kann sich beim Tragen des Geschirrs sogar entspannen und auf der Seite liegen. Nichts zwickt, nichts kneift. 

Rundum einsetzbar

Ob auf Tagestouren, im Auto, Training oder Sport.  Das HundeNerd-Geschirr ist allerdings kein Zuggeschirr! 

Warum sieht das Geschirr so aus, wie es aussieht?

So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Der stabilste und robusteste Teil des Hundes ist der Brustkorb; wird dieser sicher, aber dynamisch umfasst, kann der Hund ergonomisch gehalten werden.

Es gibt drei Stellen am Brustkorb, an denen es logisch ist, die Polster zu platzieren. Diese sind bei jedem Hund gleich. Allein die Distanz zwischen diesen Stellen variiert, je nach Größe des Hundes – dies berücksichtigen wir mit verstellbaren Gurtbändern. Die drei Auflagestellen für die Polster sind an den weitesten, voneinander entfernten Positionen am Brustkorb, bilden dadurch ein stabiles aber bewegliches Dreieck.

Die „Rückenplatte“ hat eine leichte Verstärkung darin, damit es sich unter Zug nicht verbiegt. Das hat den Vorteil, dass so die Gurtbänder nicht auf den seitlichen Hals drücken können.

Die Rückenplatte hat einen kleinen Haltegriff damit man den Hund daran mal schnell festhalten kann. Der Anleinring ist zwischen den Schulterblättern positioniert und daher genau auf dem ´Schwerpunkt´ des Hundes. Das hat den Vorteil, dass die Kräfte die auf den Hund einwirken (also der Zug über die Leine) dort ankommen, wo sie vom Hund gut aufgenommen und ausbalanciert werden können. Der Hund hat keine Mühe sein Gleichgewicht zu behalten.

Da die Rückenplatte hinter den oberen Enden der Schulterknochen (Widerist) liegt, werden diese in ihrer Bewegung nicht eingeschränkt.

Das Brustpolster liegt tief auf der Brust, so weit weg vom Hals und vom Kehlkopf wie möglich. Über dem empfindlichen Dornfortsatz des Brustbeins sind keine Schnallen oder Metallringe, sondern nur das breite, weiche Polster. Es hat eine breite Auflagefläche, die die einwirkende Kraft (durch Zug) gut verteilt.

Auf dem Brustteil ist ein Gurtband quer geführt, woran ein weiterer Karabiner gut befestigt werden kann, sollte der Hund zu stark ziehen, kann man diesen mit den zwei Anleinpunkten besser kontrollieren.

Vom Brustpolster ausgehend, gibt es einen Verstellgurt aus Gummiband hin zum Bauchteil. Dieses Teil nennen wir den „Expander“. Der straff eingestellte Expander verhindert ein Herunterhängen, wenn sich der Hund beugt um zu schnüffeln.

Das Bauchteil ist so zu positionieren, dass es mit den letzten verbundenen Rippen abschliesst. Wenn der Hund schlank ist, bildet der Bauchgurt einen weichen Widerstand gegen den Brustkorb, wenn der Hund nach vorne gezogen wird. So bleibt das Geschirr am Hund und rutscht nicht nach vorne, etwa wenn der Hund abrupt stehen bleibt um etwas aufzunehmen.

Hier seht ihr zwar das alte Modell, aber der Schnitt ist größtenteils gleich geblieben, und die Neli ist so lustig und süß in diesem Video, daher lassen wir es auf der Webseite stehen!