Hintergrund

Wieso noch Halsbänder und Geschirre entwickeln, obwohl es schon so viele auf dem Markt gibt?

Hunde aller Art üben seit jeher eine große Anziehungskraft auf mich aus. Mit den zwei Schäferhunden meines Vaters, „Rex“ und „Zarto“, habe ich laufen gelernt – am Fell hochgezogen und los ging es. Mit dem Pudelmädchen „Elfie“ teilte ich meine Kindheit. Wenn ich, während des Studiums nach Hause kam, war die Wiedersehensfreude mit „Fee“, auch wieder ein Pudel, riesig. Ich konnte kaum an Hunden, die ich auf der Straße sah, Kontakt- oder kommentarlos vorbeigehen…

Aber, erst, als ich nach einem Geschirr für meinen ersten eigenen Hund, eine ausgemusterte Renn-Greyhound-Dame, gesucht habe, wurde mir klar, dass es in Punkto “Hund anleinen” einige unschlüssige Punkte gab.

Das Halsband ist nötig, wenn auch nur um eine Marke oder eine Identifizierung anzubringen. Wenn lebhafte Hunde “ins Halsband rennen”, können ernsthafte Verletzungen entstehen. So lernen die Hunde, dass wenn die Leine am Halsband befestigt ist, sie sich ruhig und vorsichtig verhalten. Dieser Lernprozess allerdings kann dauern. So bin ich beim Thema Führgeschirr, bzw. Brustgeschirr angekommen.

Mit der Zeit habe ich bei meinen und anderen Hunden festgestellt, dass viele Geschirre wirklich unbequem sind und dem Hund Stress beim Tragen verursachen; z.b. sind bei vielen Geschirren große Steckverschlüsse auf den empfindlichen Rippen angebracht und verhindern somit ein entspanntes Liegen auf der Seite. Oder die Bauchgurte sind viel zu dicht an den Vorderbeinen und scheuern beim Laufen. Manche Geschirre saugen sich voll mit Wasser wenn der Hund schwimmt, oder schlimmer noch, sie weiten sich aus, wenn sie nass sind. Die meisten Geschirre lassen sich einfach über den Kopf abstreifen und bieten keinen sicheren Halt. Kurzum: viel Potential zur Verbesserung….

Als hundeverrückter Mensch, der sich wahrscheinlich zu viele Gedanken macht, lag es irgendwie auf der Hand das Thema „Halsungen“ neu zu betrachten. Durch ein paar schicksalsweisende Zufälle und Menschen die eine fixe Idee verstehen und an mich glauben, gibt es nun die Marke HundeNerd und Produkte die einen hohen Anspruch haben.

So fühlte ich mich wohl: mit meiner kleinen Schwester und unserem Hund „Elfie“.

Endlich der erste eigene Hund: „Sarah´s Rocket“ (*1995-+2008) – eine Ex-Racing Greyhound aus England.